Laufschuhe

Du möchtest dir neue Laufschuhe laufen? Hier haben wir für dich ein paar Themen zusammen gestellt, welche es dabei zu beachten gilt.

Inhaltsverzeichnis

Trainingsverhalten: Noch am Anfang?

Gehst du regelmäßig (mehrfach die Woche) laufen? Dann ist es vielleicht sogar ratsam eben mehr als nur das eine paar Laufschuhe zu kaufen. Bist du jedoch gerade am Anfang deiner Läuferkarriere und sammelst deine ersten Erfahrungen, kommst du sicher auch mit einem paar Laufschuhe aus.

Dein Laufrevier: Wald und Wiesen oder Straße?

Wie sieht es bei dir in der Gegend aus? Wer ausschließlich auf auch weichen vielleicht lockeren oder sandigen Böden läuft greift z.B. eher zu einem Laufschuh mit einem gröberen Profil, als wenn ausschließlich auf Straßen bzw. befestigten Wegen gelaufen wird.

Deine körperliche Konstitution

Dein individuelles Körpergewicht spielt eine große Rolle beim Schuhkauf. Wobei fairerweise nicht das bloße Gewicht selbst zählt sondern vielmehr die gesamte Konstitution. Der „Büromensch“ mit gut 10kg Übergewicht der mit dem Laufen beginnt besitzt eine andere Ausgangssituation als es z.B. bei einem muskulösen Sportler der Fall ist. Auch wenn beide ggf. bei gleicher Körpergröße und Gewicht einen vergleichbaren BMI (Body Maß Index) besitzen.

Denn ein stabile muskulär gestützte Statik von Rumpf sowie Bein und Fußmuskulatur ist immer ein Plus und hilft die Belastung von passiven Strukturen wie Knochen, Bändern und Sehen zu so gering wie möglich zu halten.

Brooks Laufschuhe

ASICS Laufschuhe

Laufband Analyse im Fachgeschäft

Beim Laufschuhkauf bietet sich generell eine Beratung in einem Fachgeschäft an. Gerade wenn es sich z.B. um das ersten Laufschuhpaar handelt. Neben den generellen Fragestellungen die bereits weiter oben angesprochen worden sind (Lauferfahrung, Trainingsumfang sowie Laufgegend) geht es in der Laufanalyse um deinen Laufstiel.

Auf dem Laufband können geschulte Mitarbeiter analysieren wie genau der Fuß aufgesetzt und abgerollt wird. Wie dabei die Knie- sowie Hüftstellung aussieht. All diese Faktoren können die Wahl der richtigen Laufschuhe bedingen.

Nimm deine alten Laufschuhe mit ins Fachgeschäft! Besitzt du vielleicht noch ein altes Paar Laufschuhe? Dann pack diese mit ein. Über den Abrieb und wie genau die alten „Tretern“ abgelaufen sind, können ebenfalls Rückschlüsse auf den Laufstiel gezogen werden.

Barfußschuhe: Must-have oder überflüssiger Hype?

Laufen auch ohne stützende Schuhe bzw. alternativ mit Barfußschuhen ist ein Segen für die Füße. Oder auch nicht? So einfach lässt sich diese Aussage weder bestätigen noch verneinen. Grund dafür: Es kommt darauf an. Ob du als Läufer davon profitierst oder nicht hängt z.B. davon ab, wie häufig du Barfußschuhe einsetzt und wie trainiert du bereits bist.

Beim Laufen mit „Minimal-Schuhen“ wird üblicherweise über den Vor- bzw. Mittelfuß aufgetreten und der Fuß abgerollt. Im Gegensatz dazu wird mit gut gepolsterten Laufschuhen häufig die Ferse zuerst aufgesetzt. Barfuß wird auf diese Weise z.B. die Wadenmuskulatur weit aus mehr beansprucht. Zusätzlich entsteht generell eine höhere Belastung auf den Bewegungsapparat. An diese kann ich der Körper gewöhnen, doch benötigt dafür etwas Zeit. Training mit Barfußschuhen sollte also zunächst vereinzelt eins Training eingebaut werden und erst schrittweise ausgedehnt werden.

Über die Zeit erreichst du so eine kräftigere Muskulatur sowie einen adaptierten Bewegungsapparat und kannst bestmöglich vom Laufen mit diesen Schuhen profitieren.

Was ist die beste Schnürung?

Es gibt viele verschiedene Schnürungen im Schuhbereich. Beispiele ist die Schraubschnürung, die traditionelle Schnürung oder die Zugschnürung (beispielsweise das Quicklace™ System von Salomon).