GPS Uhren und Laufcomputer

Neben der Laufbekleidung sowie den passen Laufschuhen ist eine Laufuhr mit GPS Funktionalität wohl die nächste wichtige Anschaffung. Je nach Typ sowie dem eingesetzten Budget bekommt man neben der bloßen Anzeige der Herzfrequenz sowie der zurück gelegten Strecke viele weitere Informationen, Daten und Messwerte. Welches Modell ganz generell für dich in Frage kommen könnte, möchten wir dir in diesem GPS-Uhr bzw. Laufcomputer Guide erläutern.

The big three: Welche Marke darf es sein?

Die drei großen Marken im Bereich der Sportuhren für Läufer sind wohl Polar, Garmin und Sunto. Alle drei Unternehmen bietet eine Vielzahl von verschiedenen Laufuhren für jeden Geldbeutel an. Für welche man sich am Ende entscheidet hängt neben den benötigten Funktionen z.B. auch noch nach der weiteren Verwendung neben dem Laufsport ab.

Ist man z.B. nicht nur Läufer sonder bestreitet auch Triathlons oder ist im Bergsport oder auch ganz anderen sportlichen Betätigungsfeldern unterwegs, bietet die eine Marke ggf. mehr Vorteile als die andere.

Garmin GPS-Uhren

Funktionen der Laufuhren

Der quasi Standard ist wohl die Pulsmessung. Dies ist wohl auch die originäre Funktion der Sportuhren. Neben dem bloßen stoppen der Zeit, ist also die Herzfrequenzmessung die Basisfunktion. Klassischerweise kommen die Sportuhren mit einem entsprechenden Pulsgurt daher. Die darin verbauten Elektroden messen bei direktem Hautkontakt mit dem Brustkorb den Herzschlag beim Laufen. Anders sieht es seit einigen Jahren bei Uhren aus, welche an der Gehäuseunterseite mit Hilfe von optischen Sensoren direkt am Handgelenk den Puls messen können. Auch diese Variante der Pulsmessung klappt in der Regel ganz gut.

Wer auf den Pulsgurt verzichten möchte und auf die Herzfrequenzmessung am Handgelenk setzt, muss auf die richtige Passform achten. Denn sitzt die Uhr nicht fest genug, kann es zu Messfehlern führen, oder die Uhr zeigt erst gar keinen Wert an. Auch kann es beim Laufen im Winter unpraktisch sein. Während jede andere Uhr auch „außen“ d.h. über langärmligen Laufshirts getragen werden kann. Das geht bei der Messung über den direkten Hautkontakt am Handgelenk natürlich nicht.

Ein GPS-Sensor ist inzwischen bei den meisten Sportuhren verbaut. Damit lässt sich nicht nur die zurück gelegte Strecke, sondern auch die Laufgeschwindigkeit (Pace: benötigte Zeit in Minuten für einen Laufkilometer) ermitteln. Je nach Preisniveau gibt es rudimentäre Streckenkarten oder gar aufwändige topografische Karten auf dem Uhrendisplay. Diese Funktion kann gerade für Trail-Runner sowie Bergsporter allgemein relevant sein. Wer auf diese Kartenfunktionen setzt, für den sind auch Funktionen wie ein Kompass oder ein Barometer relevant. Mit diesem Sensor für den Luftdruck lässt sich die tatsächliche Höhe der derzeitigen Position recht präzise bestimmen.